Analyse der Entwicklung guter Schulen

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Mit dem Deutschen Schulpreis haben die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung ein Instrument geschaffen, das einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Verbesserung von Schulen leistet und damit zur Entwicklung des öffentlichen Bewusstseins über pädagogische Qualität beiträgt. Beispiele exzellenter Praxis zeigen, wie Lernen und Bildung von Kindern und Jugendlichen verschiedener Schularten optimal gefördert werden können. Analysen von Bewerberschulen im Rahmen des Wettbewerbs verdeutlichen, dass gute und sehr gute Schulen sich vom schulischen "Normalfall" tiefgreifend unterscheiden. Sie haben Entwicklungsprozesse hinter sich, die die pädagogischen Überzeugungen und Routinen in verschiedenen Bereichen verändert haben. Die Lehrpersonen der Bewerberschulen haben einen Perspektivenwechsel vollzogen, der sich mit dem Schlagwort "Vom Lehren zum Lernen" kennzeichnen lässt: Sie verfügen über ein verändertes Verständnis des Lernens und der Interaktionsroutinen zwischen den Lernenden und Lehrenden, der Vorstellung von Unterricht bzw. den methodisch-didaktischen Choreografien, der Verbindung von Unterricht und Schulleben, der professionellen Lernprozesse der Kollegien, des Schulmanagements sowie der Kooperation mit unterschiedlichen (pädagogischen) Partnern.

Ziel dieses Projektes ist es, die erfolgreiche Arbeit der mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichneten Schulen vor dem Hintergrund der aktuellen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskussion zu beleuchten und Entwicklungsbereiche für alle Schulen aufzuzeigen. Darüber hinaus sollen die Schulpreis-Schulen von diesen Erkenntnissen profitieren, indem noch ungenutzte Entwicklungspotentiale an jeder einzelnen, bereits ausgezeichneten Schule aufgedeckt werden. Hierzu werden neben einer Literaturrecherche Schuldossiers gesichtet und Expertenbefragungen durchgeführt und einer inhaltsanalytischen Auswertung zugeführt.

Das Projekt wird durch die Robert Bosch Stiftung Stuttgart gefördert. Hierfür sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Projektleitung:
Prof. Dr. Peter Fauser
Lehrstuhl für Schulpädagogik und Schulentwicklung
Löbstedter Straße 67
07749 Jena
Kontakt: p.fauser@imaginata.de

http://www.imaginata.de/wir-ueber-uns/team/geschaeftsfuehrung.html

Prof. Dr. Michaela Gläser-Zikuda
Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Erziehungswissenschaft
Lehrstuhl für Schulpädagogik
Kontakt: michaela.glaeser-zikuda@fau.de

Projektkoordination:
Michael Wiegleb, M.A.
Institut für Erziehungswissenschaft
Friedich-Schiller-Universität Jena
Lehrstuhl für Schulpädagogik und Didaktik
Kontakt: m.wiegleb@uni-jena.de

Julia Rohde

Mathias Conrad

Studentische Hilfskräfte:

Katharina Kerner