Evaluation des Schulentwicklungsprojektes „Stärkende Lebenswelten“

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Evaluation des Schulentwicklungsprojektes „Stärkende Lebenswelten“ (konkret der Trainingsprogramme FamilienTeam und KlasseTeam) an katholischen Schulen in Bayern (EStäL)


Laufzeit: 

Januar 2017 bis Dezember 2019 


Förderer/Finanzierung:

Katholisches Schulwerk Bayern 


Beteiligte Personen/Institutionen: 

Lehrstuhl für Schulpädagogik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Lehrstuhlinhaberin: Prof. Dr. Michaela Gläser-Zikuda
Wiss. Mitarbeiter: Simon Meyer
Wiss. Mitarbeiterin: Ramona Schlupf


Kurzinformationen zum Projekt:

Gefördert durch das Katholische Schulwerk Bayern (https://www.schulwerk-bayern.de/schulwerk.html) führt der Lehrstuhl für Schulpädagogik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Evaluation des Schulentwicklungsprojekts „Stärkende Lebenswelten“ an katholischen Schulen durch.

„Stärkende Lebenswelten“ zielt darauf ab, durch die Trainingsprogramme FamilienTeam (für Eltern; Graf & Walper, 2003; Graf, 2013) und KlasseTeam (für Lehrkräfte; Graf & Bauer, 2009) mit Blick auf Beziehung und Erziehung Familie und Schule stärker aufeinander zu beziehen und somit die Entwicklung von Schüler/innen positiv zu beeinflussen. Durch die Förderung von Beziehungs- und Selbstregulationskompetenz auf Seiten der Lehrpersonen und Eltern sowie deren intensivere Kooperation wird davon ausgegangen, dass die Schüler/innen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz, Selbstregulationsfähigkeit sowie hinsichtlich ihrer emotionalen und sozialen Kompetenz positiv beeinflusst werden. Damit ist letztlich auch die Annahme verbunden, dass ihr Lernprozess sowie ihre Leistung gefördert werden. Neben der Zielgruppe der Schüler/innen sollen auch Lehrkräfte und Eltern im Hinblick auf Selbstregulation und emotionale Stabilität betrachtet werden. Zudem ist die Analyse verschiedener Faktoren auf der Mikro-, Meso- und Makroebene vorgesehen.

Im Zuge der Evaluation werden, in Kooperation mit dem Katholischen Schulwerk Bayern, insgesamt ca. 32 Sekundarschulen mit 60 Klassen rekrutiert, die entsprechend ihrer Teilnahme an den Trainingsprogrammen in eine Volltreatment-Gruppe (KlasseTeam und FamilienTeam), zwei Teiltreatment-Gruppen (entweder KlasseTeam oder FamilienTeam) und eine Kontroll-Gruppe (kein Training) eingeteilt werden. Im Rahmen eines quasi-experimentellen Untersuchungsdesigns mit einer Prä- und Postmessung sowie zwei Follow-up Messungen werden die angenommenen Effekte auf der Basis standardisierter Instrumente überprüft. Für vertiefende und einzelfallbasierte Analysen kommen sowohl auf Schüler- als auch auf Lehrerebene qualitative Methoden (Gruppendiskussion und teilnehmende Beobachtung) zum Einsatz.

 

Literatur

Graf, J. (2013). FamilienTeam - das Miteinander stärken: Das Geheimnis glücklichen Zusammenlebens (2. Aufl.). Freiburg: Kreuz.

Graf, J. & Bauer, S. (2009). KlasseTeam: Emotionale Kompetenz von Lehrkräften und Kindern im Grundschulalter stärken. Unveröffentl. Kursleiter-Manual für das Lehrertraining. München: Ludwig-Maximilians-Universität München.

Graf, J. & Walper, S. (2003). FamilienTeam: Das Miteinander stärken. Unveröffentl. Kursleiter-Manual für das Elterntraining. München: Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

Kontakte:

Ramona Schlupf B.A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Erziehungswissenschaft
Lehrstuhl für Schulpädagogik
E-Mail: ramona.schlupf@fau.de
Telefon: 0911-5302-96124

Simon Meyer (wissenschaftlicher Mitarbeiter)
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Erziehungswissenschaft
Lehrstuhl für Schulpädagogik
E-Mail: simon.meyer@fau.de
Telefon: 0911-5302-96124