Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre

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Welche Funktion hat der Bildungsplan?

Der Bildungsplan beschreibt Bildung unabhängig von Institutionen oder Lehrplänen. Mit den Bildungsbereichen werden unterschiedliche Perspektiven auf die Welt beschrieben, die in jeglichen Bildungssituationen wirksam werden können. Es werden ausdrücklich nicht Schulfächer abgebildet. So sind z.B. sprachliche Bildung und Gesundheitsbildung fächerübergreifend relevant. Die im Bildungsplan dargestellten Bildungsangebote können in vielfältigen Bildungssituationen in- und außerhalb von schulischem Unterricht realisiert werden. Daraus ergeben sich Anlässe zu Kooperationen zwischen allen Akteuren, die an Bildung beteiligt sind.

Der Bildungsplan soll eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis darstellen. Er kann somit von Pädagoginnen und Pädagogen sowohl in der Aus- und Weiterbildung, als auch in der täglichen praktischen Arbeit verwendet werden. Praktische Relevanz und Verständlichkeit sind deshalb ein wichtiges Ziel.

Wie wird der Bildungsplan erarbeitet?

Der TBP-18 wird durch ein wissenschaftlichen Konsortium in Zusammenarbeit mit einem Fachbeirat erarbeitet. Dem Fachbeirat gehören verschiedene Vertreterinnen und Vertreter aus der pädagogischen Praxis an.

Wie ist der Bildungsplan aufgebaut?

Der Aufbau des neuen Bildungsplans folgt in großen Teilen der Struktur des bisherigen TBP-10. Es gibt drei Hauptkapitel, die jeweils in mehrere Unterkapitel unterteilt sind. In Kapitel 1 werden erziehungswissenschaftliche Grundpositionen, insbesondere das Bildungsverständnis besprochen. Die thematischen Unterbereiche dienen dazu, den "Gesamtkomplex" Bildung zu verdeutlichen und strukturiert zu beschreiben. Im Kapitel 2 werden verschiedene Bildungsbereiche mit grundlegenden Wissensbeständen und Bildungsinhalten sowie konkreten Anregungen in Form von Tabellen aufgeführt. In Kapitel 3 sind die Themen pädagogische Qualität und pädagogisches Qualitätsmanagement zentral, um die individuellen Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen möglichst gut unterstützen zu können.

Homepage: http://www.bildungsplan.uni-jena.de

Aktuelle Meldung

www.thueringer-bildungsplan.de

Konsortiumsvorsitzende

Prof. Dr. Bärbel Kracke
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Erziehungswissenschaft, Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie

Konsortiumsmitglieder

Prof. Dr. Michaela Gläser-Zikuda
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Erziehungswissenschaft, Lehrstuhl für Schulpädagogik

Prof. Dr. Michael Wermke
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Theologische Fakultät, Lehrstuhl für Religionspädagogik

Prof. Dr. Volker Woest
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät, Arbeitsgruppe Chemiedidaktik

Prof. Marianne Steffen-Wittek
Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Institut für Musikpädagogik und Musiktheorie

Jun. Prof. Dr. Sandra Fleischer
Universität Erfurt, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Juniorprofessur für Kindermedien im Bereich Kindheitsforschung

Prof. Dr. Ulrike Stutz
Universität Erfurt, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Fachgebiet Kunst

Prof. Dr. Ronald Lutz
Fachhochschule Erfurt, Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften, Fachrichtung Soziale Arbeit

Prof. Dr. Ada Sasse
Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Erziehungswissenschaft, Professur für Grundschulpädagogik mit dem Schwerpunkt Lernbereich Deutsch

Projektmitarbeiter

Dr. Simone Börner; simone.boerner.uni-jena.de
Michael Wiegleb; m.wiegleb@uni-jena.de